Liebe Mama, lieber Papa, ​​​​​​​Weißt du eigentlich, wie ich mich fühle, wenn du mir mein Handy wegnimmst? Wenn du das tust, fühlt es sich für mich an, als ob meine Welt zusammenbricht. Denn mein Handy ist mehr als nur ein Gerät, um zu chatten, mir Videos anzuschauen und mit Freunden zu kommunizieren – es ist auch mein Schlüssel zur Außenwelt.

Liebe Mama / lieber Papa, es fällt mir jetzt wirklich schwer, das zu schreiben. Weil Jungs in meinem Alter das normalerweise nicht machen und es uncool ist. Aber ich sage es jetzt trotzdem ,weil ich mir so sehr wünsche, dass wir weniger streiten und du mich genauso lieb hast, wie ich dich. Ich weiß, ich lasse dich das momentan nicht so oft spüren.

ich habe keine Zeit! – Kennst du diesen Satz? Verwendest du ihn auch häufig?
Löst er in dir auch so ein Gefühl von Ohnmacht und Ausgeliefertsein aus? Der erste Schritt zur Veränderung beginnt meist mit einem neuen Gedanken. NIEMAND HAT Zeit. Wir dürfen/müssen uns die Zeit NEHMEN. 

Ein stressiger Alltag bietet viele Anlässe für Konflikte. Dies wurde mir in Gesprächen mit Eltern, aber auch mit Jugendlichen wieder einmal bewusst. Dabei sind oft wir Erwachsenen „verantwortlich“, wenn wir in unserem Tun, aber auch in unserem Reden „unklar“ sind.

Heute darf ich euch zwei weitere Leitfragen (nicht nur) zum Thema Schule mitgeben:
„Bin ich bereit, meinem Kind zu vertrauen?“ oder „Wie geht es mir, wenn mein Kind NEIN sagt?“

Ich möchte euch in diesem und den folgenden Artikeln einige Leitfragen vorstellen, die ich für Eltern von Schulkindern entwickelt habe. Diese können Orientierung dabei geben, herauszufinden, wo schulische Probleme ihre Ursachen haben könnten. Sie können euch dabei unterstützen, euch selbst ehrlich zu hinterfragen, was euch in bestimmten Situationen veranlasst, so zu handeln, wie ihr es tut.

Ich möchte euch in diesem und den folgenden Artikeln einige Leitfragen vorstellen, die ich für Eltern von Schulkindern entwickelt habe. Diese können Orientierung dabei geben, herauszufinden, wo schulische Probleme ihre Ursachen haben könnten. Sie können euch dabei unterstützen, euch selbst ehrlich zu hinterfragen, was euch in bestimmten Situationen veranlasst, so zu handeln, wie ihr es tut.

Es geht vielmehr darum, wie Eltern mit sich selbst umgehen, wenn sie erkennen, dass sie in der Erziehung bzw. in der Beziehung mit ihren Jugendlichen „versagen“, wenn sie Dinge tun und sagen, von denen sie wissen, dass sie falsch sind bzw. die sie nie (mehr) sagen wollten; wenn sie erkennen, dass ihr „falsches“ Verhalten, ihr Nichtwissen oder einfach nur das Nichterkennen bei ihren Kindern Verletzungen hinterlassen haben, die nie beabsichtigt waren.

Ich behaupte, dass die meisten Eltern ihre Kinder aus ganzem Herzen lieben, aber ich weiß aus unzähligen Gesprächen mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen, dass sie diese Liebe oft nicht spüren können bzw. konnten, weil es nicht die Art von Liebe ist/war, die sie gerade brauchen würden bzw. gebraucht hätten.