Ein stressiger Alltag bietet viele Anlässe für Konflikte. Dies wurde mir in Gesprächen mit Eltern, aber auch mit Jugendlichen wieder einmal bewusst. Dabei sind oft wir Erwachsenen „verantwortlich“, wenn wir in unserem Tun, aber auch in unserem Reden „unklar“ sind.

Heute darf ich euch zwei weitere Leitfragen (nicht nur) zum Thema Schule mitgeben:
„Bin ich bereit, meinem Kind zu vertrauen?“ oder „Wie geht es mir, wenn mein Kind NEIN sagt?“

Ich möchte euch in diesem und den folgenden Artikeln einige Leitfragen vorstellen, die ich für Eltern von Schulkindern entwickelt habe. Diese können Orientierung dabei geben, herauszufinden, wo schulische Probleme ihre Ursachen haben könnten. Sie können euch dabei unterstützen, euch selbst ehrlich zu hinterfragen, was euch in bestimmten Situationen veranlasst, so zu handeln, wie ihr es tut.

Ich möchte euch in diesem und den folgenden Artikeln einige Leitfragen vorstellen, die ich für Eltern von Schulkindern entwickelt habe. Diese können Orientierung dabei geben, herauszufinden, wo schulische Probleme ihre Ursachen haben könnten. Sie können euch dabei unterstützen, euch selbst ehrlich zu hinterfragen, was euch in bestimmten Situationen veranlasst, so zu handeln, wie ihr es tut.

Ich bin fast täglich mit Eltern, Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die davon erzählen, dass es im Familienleben kaum mehr Gespräche gibt, die sich nicht um dieses Thema drehen.

Im heutigen Beitrag möchte ich gemeinsam mit dir einem kleinen Widersacher auf die Spur kommen, der unser Bestreben nach mehr Freude und Entspannung in der Schule sabotiert: Unser Unterbewusstsein.

In meinem heutigen Artikel lade ich Eltern ein, ein wenig innezuhalten und sich Gedanken darüber zu machen, ob sie der Schule wirklich DEN Stellenwert geben wollen, den sie in vielen Familien leider hat. Das Thema Schule ist  oft das einzige Thema, über das mit den Kindern gesprochen wird.

Immer wieder wurde und werde ich von Lehrer*innen und Eltern gefragt, wie sie denn Beziehungen im Schul- und Erziehungsalltag LEBEN können, welche Instrumente sie ganz konkret einsetzen können?

Eine Leserin einer meiner Artikel hat einen sehr wichtigen Gedanken aufgeworfen: Es gibt viele Eltern, die kognitiv zwar wissen, was richtig wäre zu tun, die das aber aufgrund ihrer eigenen Kindheitserfahrungen und Erziehung oft (noch) nicht umsetzen können.

Die Not im Schulalltag scheint immer größer zu werden. Immer mehr Eltern suchen nach alternativen Schulformen für ihre Kinder. Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen bereits psychosomatische Auffälligkeiten, und auch viele Lehrer*innen bleiben in diesem System auf der Strecke.