Ich bin fast täglich mit Eltern, Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die davon erzählen, dass es im Familienleben kaum mehr Gespräche gibt, die sich nicht um dieses Thema drehen.

Im heutigen Beitrag möchte ich gemeinsam mit dir einem kleinen Widersacher auf die Spur kommen, der unser Bestreben nach mehr Freude und Entspannung in der Schule sabotiert: Unser Unterbewusstsein.

Die fast überall herrschende Hektik in der Adventszeit und die darauffolgenden Weihnachtsfeiertage im Kreis der Familie bieten vermehrt Anlass für Konflikte. Dies wurde mir in Gesprächen mit Eltern, aber auch mit Jugendlichen wieder einmal bewusst.

In meinem heutigen Artikel lade ich Eltern ein, ein wenig innezuhalten und sich Gedanken darüber zu machen, ob sie der Schule wirklich DEN Stellenwert geben wollen, den sie in vielen Familien leider hat. Das Thema Schule ist  oft das einzige Thema, über das mit den Kindern gesprochen wird.

Es gibt für Jugendliche wenig bis keinen Spielraum, eigene (manchmal auch unangenehme) Erfahrungen machen zu dürfen. Nur wenn sie das tun, so handeln, wie wir als Erwachsene das als richtig empfinden, dann haben sie unser Vertrauen verdient.

Wir Menschen sind manchmal schon ein recht wundersames Volk. Wir jammern, wir schimpfen, wir meckern, wir klagen, wir beschweren uns über dies und das. In meinem speziellen Fall geht es um unser Schulsystem.

Ich möchte mit meinem heutigen Artikel ALLE, die im Schulsystem involviert sind, herzlich einladen und aufrufen, Schule auf der Beziehungsebene von innen zu verändern.

Immer wieder wurde und werde ich von Lehrer*innen und Eltern gefragt, wie sie denn Beziehungen im Schul- und Erziehungsalltag LEBEN können, welche Instrumente sie ganz konkret einsetzen können?

Eine Leserin einer meiner Artikel hat einen sehr wichtigen Gedanken aufgeworfen: Es gibt viele Eltern, die kognitiv zwar wissen, was richtig wäre zu tun, die das aber aufgrund ihrer eigenen Kindheitserfahrungen und Erziehung oft (noch) nicht umsetzen können.

Die Not im Schulalltag scheint immer größer zu werden. Immer mehr Eltern suchen nach alternativen Schulformen für ihre Kinder. Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen bereits psychosomatische Auffälligkeiten, und auch viele Lehrer*innen bleiben in diesem System auf der Strecke.