In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit einem einfachen, aber kraftvollen Ritual magische Momente für dich und dein Kind schaffen kannst – und warum diese Zeit des Rückblicks so entscheidend ist. Und ich habe dir als Unterstützung dazu eine Körperreise als Audio-Download mitgebracht. Sie ist mein Geschenk an dich.
„Ich feiere heuer Weihnachten alleine,“ sagte meine Großmutter, die mittlerweile verstorben ist, vor ca. 40 Jahren und löste damit wenige Wochen vor Weihnachten einen Tumult in meiner Familie aus. Auf die Einwände meiner Mutter, ihrer Tochter, und uns Enkelkindern reagierte sie mit einem Lächeln.
Die Adventzeit ist da, und mit ihr oft auch die Vorstellung von besinnlichen Momenten bei Kerzenschein, Plätzchenduft und gemeinsamen Stunden im Familienkreis. Doch wer einen Teenager im Haus hat, weiß: Zwischen Weihnachtszauber und jugendlicher Realität klafft manchmal eine ordentliche Lücke. Ein bisschen Besinnlichkeit in dieser hektischen Phase des Jahres wäre aber trotzdem schön, oder? Hier kommen fünf wertvolle Impulse, wie die Adventzeit auch für Familien mit Teenagern ein bisschen entspannter und vielleicht sogar richtig schön werden kann.
Neulich saß mir eine Mama gegenüber, den Tränen nahe. „Ines“, sagte sie, „ich weiß nicht mehr weiter. Egal, was ich sage, mein Kind rollt nur noch mit den Augen. Ich kann sagen, was ich will – es kommt nur zurück: ‚Boah Mama, lass!‘ Ich hab das Gefühl, ich bin unsichtbar. Nichts, was ich sage, kommt mehr an.“ Ich schaute sie an, lächelte sanft und sagte: „Weißt du, das ist ein ganz klassischer Fall von Pubertät in freier Wildbahn.“
Neulich schrieb mir eine Mama eine Nachricht, die mich mitten ins Herz traf: „Ich merke immer mehr, dass ich meinem bald 13-jährigen Sohn beim Thema Lernen zu viel abgenommen habe. Jetzt möchte ich die Verantwortung zurückgeben – aber er bekommt Stress, will meine Hilfe, nimmt sie dann aber doch nicht an … und am Ende bin ich wieder schuld, dass es nicht klappt.“ So viel Liebe. So viel Bemühen. Und so viel Verstrickung. Dieses Spannungsfeld kennen viele Eltern: Du willst helfen – und wirst plötzlich zur „Bösen“ oder zum „Bösen“.
Vor kurzem lief im ORF die Doku „Drei Wochen Handy-Entzug – das Experiment“. 69 Schüler:innen eines Oberstufen-Gymnasiums in Gänserndorf legten für drei Wochen ihre Smartphones zur Seite – wissenschaftlich begleitet vom Anton Proksch Institut und der Sigmund Freud Privatuniversität. Mich hat diese Doku tief bewegt. Sie macht sichtbar, wie sehr Jugendliche in dieser digitalen Welt oft auf sich gestellt sind. Eine Welt, in die sie hineingeboren wurden, ohne gefragt worden zu sein. Und wir Eltern sind es, die ihnen oft den schwarzen Peter zuschieben.
Manchmal triggert uns schon die Überschrift eines Artikels – vielleicht spürst du jetzt gerade einen leichten Widerstand. Ich lade dich ein, dich trotzdem darauf einzulassen. Lies nicht nur, sondern spüre nach, was die Worte in dir auslösen. Ich lehne mich weit aus dem Fenster und verspreche dir: Dieser Text kann ein Wendepunkt in der Begleitung deines Kindes sein
Wie geht es dir, wenn du an den Schulstart denkst? Bist du mit deinem Kind voller Vorfreude? Wenn das auf dich zutrifft, dann freue ich mich gerade mit dir!! Wie schön!!! Oder spürst du die ersten unangenehmen Gefühle im Bauch? Ist es ein Gefühl von Anspannung und Sorge? Da bist du dann in guter Gesellschaft von vielen Eltern mit Schulkindern. Und wenn es dir auch so geht, dann lies unbedingt weiter, denn ich habe heute wieder ein Geschenk für dich!
Heute nehme ich dich mit in die zweite Etappe meines Weges. Dorthin, wo das Außen plötzlich still wurde – und im Innen etwas Neues entstand. Corona – und was trotzdem möglich wurde: Als der erste Lockdown kam, stand alles still: Keine Beratungen, keine Workshops, keine Vorträge, keine Begegnungen, keine Entwicklung im Außen.
Wenn Ferien mit Teenagern anstrengender sind als der Schulalltag – und was Eltern jetzt helfen kann. „Wir haben uns so auf die Ferien gefreut… Und jetzt ist es noch schlimmer als vorher.“ Diesen Satz höre ich dieser Tage fast täglich – von Eltern, die sich eigentlich nach Leichtigkeit gesehnt haben. Stattdessen: Stundenlange Bildschirmzeit, keine Lust auf gemeinsame Ausflüge, Streit bei jeder Einladung …und ganz viel: Frust. Sorge. Ohnmacht.
IN EIGENER SACHE
inesberger.at

