Vor kurzem lief im ORF die Doku „Drei Wochen Handy-Entzug – das Experiment“. 69 Schüler:innen eines Oberstufen-Gymnasiums in Gänserndorf legten für drei Wochen ihre Smartphones zur Seite – wissenschaftlich begleitet vom Anton Proksch Institut und der Sigmund Freud Privatuniversität. Mich hat diese Doku tief bewegt. Sie macht sichtbar, wie sehr Jugendliche in dieser digitalen Welt oft auf sich gestellt sind. Eine Welt, in die sie hineingeboren wurden, ohne gefragt worden zu sein. Und wir Eltern sind es, die ihnen oft den schwarzen Peter zuschieben.
Manchmal triggert uns schon die Überschrift eines Artikels – vielleicht spürst du jetzt gerade einen leichten Widerstand. Ich lade dich ein, dich trotzdem darauf einzulassen. Lies nicht nur, sondern spüre nach, was die Worte in dir auslösen. Ich lehne mich weit aus dem Fenster und verspreche dir: Dieser Text kann ein Wendepunkt in der Begleitung deines Kindes sein
Wie geht es dir, wenn du an den Schulstart denkst? Bist du mit deinem Kind voller Vorfreude? Wenn das auf dich zutrifft, dann freue ich mich gerade mit dir!! Wie schön!!! Oder spürst du die ersten unangenehmen Gefühle im Bauch? Ist es ein Gefühl von Anspannung und Sorge? Da bist du dann in guter Gesellschaft von vielen Eltern mit Schulkindern. Und wenn es dir auch so geht, dann lies unbedingt weiter, denn ich habe heute wieder ein Geschenk für dich!
Heute nehme ich dich mit in die zweite Etappe meines Weges. Dorthin, wo das Außen plötzlich still wurde – und im Innen etwas Neues entstand. Corona – und was trotzdem möglich wurde: Als der erste Lockdown kam, stand alles still: Keine Beratungen, keine Workshops, keine Vorträge, keine Begegnungen, keine Entwicklung im Außen.
Heute nehme ich dich mit auf meinen Weg in die Selbstständigkeit – und auf die Anfänge eines Weges, der sich für mich bis heute wie ein kleines Wunder anfühlt. (Und falls du dich fragst, wie ich ein Wunder definiere: das ist für mich etwas, das ich vorher nicht für möglich gehalten habe.)
Erwartungsauffällig?! Warum Eltern nicht alles können müssen. Ein ehrlicher Artikel über unrealistische Erwartungen im Familienalltag – und warum Eltern nicht perfekt sein müssen, um gute Eltern zu sein.
Urlaub – die schönste Zeit des Jahres?! Doch mit dieser besonderen Zeit sind oft viele und nicht selten unrealistische Erwartungen verbunden: Ständig glückliche und zufriedene Gesichter , dankbare Kinder, die schätzen, dass wir ihnen diesen Urlaub ermöglichen , Harmonie , Lachen , Glück … Oft projizieren wir unsere Vorstellung von einem glücklichen Leben in diese im Vergleich nur wenigen Tage eines Jahres. Und wenn diese Erwartungen dann nicht erfüllt werden, dann kann der Urlaub sehr schnell zu Frust und auch Konflikten führen , die man sich so gar nicht gewünscht hatte. Und besonders spannend wird es, wenn wir mit Teenagern auf Urlaub fahren.
Es war ein ganz normaler Nachmittag an einem Samstag. Unsere Tochter – damals etwa zwölf – sollte am Sonntag mit zu einer Geburtstagsfeier der Tante. Doch sie wollte sich lieber mit Freundinnen treffen. Da hörte ich mich sagen: „Das gehört sich.“ „Da muss man halt manchmal durch, auch wenn man gerade keine Lust hat.“ Sie sah mich an, mit diesem Blick zwischen Neugier und leiser Provokation – und sagte ganz ruhig: „Sagt wer?“
Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Eltern noch immer glauben, sie müssten all diese Herausforderungen alleine lösen: die emotionale Wucht der Pubertät, den schulischen Druck und dazu noch die allgegenwärtige digitale Welt, die Jugendliche wie Eltern gleichermaßen überrollt. Pubertät allein ist schon eine Welt für sich.
„Ich bin doch kein Baby mehr im Maxi-Cosi, das ihr einfach nehmen, herumtragen und hinstellen könnt, wo es euch gefällt! Ich werde erwachsen!“ Bäm. Der Satz fiel mit Wucht in den Raum. Und ich konnte förmlich sehen, wie es in den Eltern arbeitete.Falls nicht, dann ist das hier dein Reminder mit Herz. Denn bevor du mit einer klaren Vision ins neue Jahr gehst, ist es wichtig, erst einmal das alte Jahr abzuschließen.
IN EIGENER SACHE
inesberger.at

