Ein persönlicher Blick auf eine Lebensphase, die Eltern herausfordert

Seit über 35 Jahren begleite ich Familien – zuerst als Lehrerin, heute seit mehr als 10 Jahren als systemische und beziehungsorientierte Eltern- und Familienberaterin. Und wenn ich auf all diese Jahre zurückblicke, dann bin ich immer wieder überrascht, wie viele Eltern noch immer glauben, sie müssten all diese Herausforderungen alleine lösen: die emotionale Wucht der Pubertät, den schulischen Druck und dazu noch die allgegenwärtige digitale Welt, die Jugendliche wie Eltern gleichermaßen überrollt.

Pubertät allein ist schon eine Welt für sich.

Eine Zeit voller Umbrüche, emotionaler Wellen, Loslösung und Identitätssuche. Eine Zeit, in der vieles ins Wanken gerät – auch in uns. Für mich ist die Pubertät längst keine Phase des „Durchmüssens“ mehr, sondern eine echte Schatzkiste. Weil sie sichtbar macht, was schon lange in uns schlummert. Weil sie Gefühle weckt – bei unseren Kindern und bei uns selbst.

Und ja, unsere eigene Pubertät spielt mit. Sie taucht auf in Momenten, in denen wir mit unseren Kindern ringen, zweifeln, kämpfen oder uns zurückziehen. Plötzlich ist da diese alte Unsicherheit wieder, diese Sehnsucht, dieses Gefühl von „nicht gehört werden“. Als würde etwas in uns berührt, das wir längst vergessen glaubten.

Was ich in der Arbeit mit Eltern immer wieder höre, sind Sätze wie:
„Ich erkenne mich selbst nicht mehr.“
„Ich will gar nicht so reagieren – aber es passiert einfach.“
„Ich dachte, ich bin weiter als das.“

Was viele nicht wissen: Auch das ist Teil der Schatzkiste Pubertät.
Denn unsere Kinder lösen in uns Gefühle aus, auf die uns niemand vorbereitet hat.
Sowohl die angenehmen, warmen, stolzen –
als auch die schwierigen, wütenden, überfordernden.

Schule. Druck, Leistungsanforderungen und Smartphones

Und genau in dieser Zeit, in der ohnehin schon so viel in Bewegung ist, kommt noch etwas dazu: die Schule. Druck, Leistungsanforderungen, Hausaufgaben, Prüfungen – und das alles in einem Alter, in dem der innere Kompass gerade komplett neu justiert wird. Und als wäre das nicht genug, zieht auch noch die digitale Welt mit all ihrer Macht in die Familien ein.

Smartphones, TikTok, Klassenchats, Online-Games, YouTube, KI.
Und mittendrin: du.
Mit dem Wunsch, dein Kind gut zu begleiten – und dem Gefühl, manchmal völlig den Überblick zu verlieren.

Ganz ehrlich – wer hätte dich darauf vorbereiten sollen?

Es gibt keine Erfahrungswerte aus deiner eigenen Kindheit für das, was heute auf dich zukommt. Du kannst dich nicht darauf berufen, wie es „damals war“, weil es diese digitale Überflutung damals schlichtweg nicht gab. Und trotzdem glauben viele Eltern, sie müssten wissen, wie das geht. Sie müssten die richtige Balance finden, die perfekten Regeln aufstellen, „das im Griff haben“, ihr Kind schützen.

Und wenn es dann nicht klappt – wenn das Kind ständig am Bildschirm hängt, sich zurückzieht, in der Schule abbaut oder sich verweigert – dann mischt sich zur Sorge auch noch Scham.
Weil du denkst, du machst etwas falsch.
Weil du glaubst, alle anderen kriegen das irgendwie besser hin.
Weil es immer noch in vielen Familien ein Tabuthema ist:
Dass es herausfordernd ist.
Dass du dich hilflos fühlst, ohnmächtig, ausgeliefert.
Dass du müde bist vom ständigen Kämpfen.

Aber weißt du was?
Du musst das nicht können.
Du musst das nicht alleine schaffen.
Und du bist nicht die Einzige, der es so geht.

Beratung öffnet den Raum, um wieder in Verbindung zu kommen – zu sich und den Kindern

Was ich in meiner Beratung immer wieder sehe:
Sobald Eltern sich erlauben, innezuhalten, sich begleiten zu lassen, Fragen zu stellen, ehrlich zu sich selbst zu sein – entsteht ein Raum, in dem sich so vieles verändern kann. Nicht nur in Bezug auf Mediennutzung oder schulische Themen. Sondern vor allem in der Beziehung zum Kind.

Weil plötzlich wieder Verbindung möglich ist.

Weil du dich selbst besser verstehst – und damit auch dein Kind neu sehen kannst.

Und genau darum geht es in meinem kostenlosen Online-Vortrag:

„Medienkonsum und Pubertät – verstehen und begleiten statt verbieten“
am 7. April 2025 um 20:00 Uhr

Ein Abend, an dem du dir einfach Zeit nehmen darfst.
Zum Zuhören. Zum Nachdenken. Zum Aufatmen.

Kostenlos für dich!

Alle Infos findest du hier: Medienkonsum und Pubertät – Begleiten und verstehen statt verbieten

Ich teile mit dir, was wirklich hilft, wenn dein Kind scheinbar nur noch am Handy hängt.
Wie du wieder in Beziehung kommst – ohne ständiges Streiten.
Wie du Orientierung gibst, ohne Kontrolle.
Und wie du mit deinem Kind gemeinsam durch diese herausfordernde Zeit gehen kannst, statt euch gegeneinander zu verlieren.

Es wird auch ein Q&A geben – du kannst also deine ganz persönlichen Fragen stellen.
Und wenn du magst, erzähl gerne auch anderen Eltern davon.
Denn wir alle sitzen im selben Boot.
Wir alle sind Eltern in einer Zeit, auf die uns niemand vorbereitet hat.

Aber gemeinsam wird es leichter.
Und manchmal beginnt alles mit einem einzigen Abend voller neuer Perspektiven.

Ich freu mich auf dich.
Herzliche Grüße
Deine Ines

Medienkonsum und Pubertät – Verstehen und begleiten statt verbieten

Live-Event mit Ines Berger
Online | Kostenlos | 7. April 2025 | 20:00 Uhr

Pubertät und Medienkonsum
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